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6. Juli 2006

Medienschau

Der Internetkuchen gehört der Presse

«Print und Internet gehören den Privaten», sagt Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument in einem Interview mit der «Werbewoche» kurz und bündig. Gemeint ist zwar «nur» der Werbe- und Sponsoringbereich - aber immerhin!

Mit der inhaltlichen Ausrichtung der SRG-Internetangebote scheint sich Lebrument hingegen abgefunden zu haben:

    «Wir hätten es gern gesehen, wenn diese Aktivitäten eine reine Programmunterstützung wären. Aber es war wohl zu schwierig, hier eine klare Trennlinie zu ziehen. Wir meinen, die Eröffnung des SF-News-Portals war keine sehr geschickte Übung.»
Mit der SRG gemeinsame Sache machen möchte Lebrument hingegen in der Vermarktung von TV-Werbung. Die Schweizer Verleger würden durch das neue Radio- und Fernsehgesetz «viele neue konzessionierte Sender erhalten». Da könnte eine Beteiligung des Verlegerverbands an der SRG-Tochter Publisuisse laut Lebrument durchaus sinnvoll sein.

Dass wir das mit der AG für Werbefernsehen alles schon mal hatten, erläutert René Worni, ebenfalls in der aktuellen «Werbewoche».

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